THEMEN-SPECIAL: PFLEGE

 Sie haben den perfekten Schnitt und genau die Haarfarbe, die Sie sich schon immer gewünscht haben? – Wunderbar. Damit Ihre Traumfrisur auch nach dem Friseurbesuch möglichst lange schön bleibt, erfahren Sie hier alles, was Sie rund ums Thema Pflege wissen müssen. Denn: Viele Faktoren können Ihre Haare stressen. In unserem Themen-Special finden Sie zahlreiche Artikel zu allem, was Haare gesund und glänzend hält – egal, ob Sie lange oder kurze Haare haben, nach Tipps zur Pflege gefärbter oder feiner Haare suchen oder sich fragen, wie Sie Ihre Haare vor Sonne oder Kälte schützen: Hier finden Sie die Antworten und Tipps der Profis.      

Wenn es kalt wird: Haare im Winter richtig pflegen

Eisige Kälte, trockene Heizungsluft, Schnee, Wind und Dauerregen: Auch Haaren macht der Winter manchmal ganz schön zu schaffen. In den Pflegetipps von Sven von Eitzen Professional Hair erfahren Sie, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihre Haare auch in der kalten Jahreszeit glänzend wegkommen.

 

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen immer kühler:  Der Winter kommt in großen Schritten, und das macht bei vielen nicht nur der Laune, sondern auch Haut und Haaren zu schaffen. Auch Föhne und Glätteisen werden in der kalten Jahreszeit oft deutlich häufiger verwendet als im Sommer und sorgen mit dafür, dass die Haare in dieser Zeit besonders stark beansprucht werden. Und auch Probleme mit juckender, im schlimmsten Fall schuppiger Kopfhaut treten im Herbst und Winter weitaus häufiger auf als im Sommer. Gerade Haare, die ohnehin empfindlich oder besonders strapaziert sind, haben unter eisigen Temperaturen und trockener Heizungsluft besonders zu leiden. Aber auch ansonsten unproblematisches Haar kann im Winter manchmal spröde und trocken werden oder im Ansatz plötzlich fettig wirken.

 

Gerade im Herbst und Winter ist es deshalb wichtig, den Haaren zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken, sich besonders um sie zu kümmern und ihnen ein Plus an Pflege zu gönnen. Der erste Schritt dazu ist, die Haare möglichst wenig zu belasten und sie so selten es geht Belastungen auszusetzen.

 

Der erste Schritt: Belastende Faktoren vermeiden

 

Sie nicht häufiger zu waschen als nötig und ein möglichst mildes Shampoo zu verwenden, kann hier schon der erste Schritt sein. Auch nach dem Waschen sollte man darauf achten, die Haare nicht einfach wild trocken zu rubbeln und sie auf diese Weise noch zusätzlich zu strapazieren. Besser ist es, sie vorsichtig zwischen zwei Handtuch-Seiten trocken zu tupfen. Beim anschließenden Föhnen und Glätten sollte man außerdem Sorge dafür tragen, dass die Geräte nicht zu heiß sind, damit die Haare nicht stärker gestresst werden als unbedingt nötig. Wenn Sie hin und wieder ganz aufs Föhnen verzichten können, weil Sie ohnehin im Warmen bleiben: umso besser für die Haare. 

 

Wichtig: die richtige Pflege

 

Zusätzliche Pflegeprodukte können den Haaren gerade im Herbst und Winter außerdem helfen, die Strapazen der kalten Jahreszeit besser zu überstehen, denn die reagieren gerade jetzt häufig mit spröden Spitzen und Trockenheit in den Längen. Feuchtigkeitsspendende, pflegende Substanzen sind dagegen genau das Richtige und helfen den Haaren, auch bei Eis und Schnee gesund zu bleiben.

 

Aber: Nicht jedes Haar hat in Sache Pflege die gleichen Bedürfnisse. Trockene oder strapazierte Haare beispielsweise können eine völlig andere Pflege benötigen als feine, empfindliche Haare, die mit einem „Zuviel“ an Pflege auch schnell überlastet sein können und dann schlaff und ohne Spannkraft herabhängen. Deshalb kommt es nicht nur darauf an, dass, sondern auch womit die Haare gepflegt werden. Falls Sie unsicher sein sollten, welche Produkte für Ihre Haare am besten geeignet sind, sprechen Sie unser Team beim nächsten Friseurbesuch bei Sven von Eitzen Professional Hair einfach auf das Thema an – wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, die passende Pflege auszuwählen.

 

Wer es morgens eilig oder schlicht keine Lust hat, auf Kuren zurückzugreifen, die eine lange Einwirkzeit mit sich bringen, kann in vielen Fällen auch auf die neueren Sprühkuren zurückgreifen. Sie werden, im Unterschied zu traditionellen Produkten, nach der Verwendung nicht ausgewaschen, sondern verbleiben im Haar, und sind deshalb binnen weniger Sekunden aufgetragen. Zusätzlich können auch Produkte mit pflegenden Ölen helfen, spröde Spitzen oder trockenes Deckhaar mit zusätzlicher Pflege und Glanz zu versorgen.

 

Problemhaare im Winter müssen also nicht sein, wenn sie optimal gepflegt und versorgt und liebevoll behandelt werden. Falls Sie mehr zum Thema „Haarpflege zur kalten Jahreszeit“ wissen möchten: Sprechen Sie uns einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter. (gk)

Extensions: Wie die neue Prachtmähne lange schön bleibt

Die Löwenmähne „über Nacht“ – mit Extensions ist dieser Traum durchaus zu realisieren. Statt jahrelang zu warten, bis die eigenen Haare die gewünschte Länge erreicht haben, lässt sich mit den Echthaar-Strähnen innerhalb weniger Stunden die gewünschte Haarlänge erzielen. Bei Sven von Eitzen Professional Hair verwenden wir dafür ausschließlich hochqualitative Echthaar-Strähnen aus dem Hause „Verlocke“, die mittels so genannter „Bondings“ mit dem eigenen Haar „verschweißt“ werden.  

 

Damit die neue Haarpracht möglichst lange schön und glänzend bleibt, sind allerdings einige Pflegetipps zu beachten – denn Extensions haben besondere Ansprüche.  

 

Achtung: Die folgenden Pflegetipps beziehen sich ausschließlich auf die von uns verwendeten Echthaar-Strähnen – und können für andere Arten von Extensions unter Umständen nicht oder nicht im selben Maß gelten.

 

Auch wenn unsere Extensions aus Echthaar bestehen, gibt es zwischen ihnen und dem eigenen Haar doch einen ganz grundlegenden Unterschied: Da sie selbst keine direkte Verbindung mehr zur Kopfhaut haben, werden sie von dort auch nicht mehr mit Talg versorgt. Um hier für Ausgleich zu sorgen, benötigen Extensions ein wenig Extra-Pflege. Für die zusätzliche Portion Feuchtigkeit und Nährstoffe empfiehlt es sich deshalb, regelmäßig nach dem Waschen Kuren oder Glanzspülungen zu verwenden, um die Haare geschmeidig zu halten. Auch Conditioner dürfen – zur besseren Kämmbarkeit – verwendet werden, sollten aber nach Möglichkeit nicht mit den „Bondings“ selbst, also den Verbindungen zwischen Extensions und Eigenhaar, in Berührung kommen.

 

Auch beim Waschen kann man einiges dazu beitragen, um Extensions lange schön und geschmeidig zu halten. Sie sollten schonend und nicht zu heiß gewaschen werden – nach Möglichkeit auch nicht über Kopf, um ein eventuelles Verknoten zu verhindern. Der Hersteller unserer Extensions empfiehlt außerdem, für das Waschen reichhaltige und pflegende Shampoos zu verwenden, die keinen Alkohol enthalten. Auch Baby- oder Anti-Schuppen-Shampoos sollten bei der Reinigung unserer Extensions nicht zum Einsatz kommen.

 

Nach dem Waschen und dem Auftragen einer Pflege können Extensions nahezu genau so getrocknet und gestylt werden, wie auch bei Echthaaren üblich. Um das Verknoten zu vermeiden, sollten sie allerdings nicht wild mit dem Handtuch trockengerubbelt werden. Auch Föhne, Glätteisen oder Lockenwickler können bei unseren Extensions verwendet werden – auch hier ist es zur besseren Schonung der neuen Haare aber sinnvoll, nicht zu viel Hitze einzusetzen. Heißwickler sollten deshalb nicht verwendet werden – und das Glätteisen nicht mit den Bondings in Berührung kommen. Zum Bürsten selbst empfehlen wir eine spezielle, auf die Bedürfnisse unserer Extensions zugeschnittene Haarbürste, die Sie in unserem Salon erhalten. Styling-Produkte, die Sie benutzen, sollten – wie schon das Shampoo – keinen Alkohol enthalten. Nachts kann es hilfreich sein, die Haare zu flechten oder zu einem Zopf zusammenzubinden, um zu vermeiden, dass sie sich verknoten.

 

Falls Sie weitere Fragen rund um das Thema Extensions haben, wenden Sie sich jederzeit an das Team von Sven von Eitzen Professional Hair – wir beraten Sie gern und beantworten Ihnen alle Fragen zu Haarverlängerung und –verdichtung. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch in unserem Übersichtsartikel "Haarverlängerung: Der Traum von der Löwenmähne muss kein Traum bleiben...", den sie hier auf unserer Homepage finden. (gk)

Lange Haare - besonders pflegebedürftig

Lange Haare machen einiges mit. Warum? – Ganz einfach: Lange Haare haben zwangsläufig schon einige Jahre auf dem Buckel. „Die Spitzen wirklich langer Haare“, sagt Friseurmeister Sven von Eitzen, „sind häufig bereits vier oder fünf Jahre alt – manchmal sogar älter. Das heißt: Sie haben pro Jahr Hunderte Haarwäschen, diverse Urlaube in der Sonne und ungezählte Male Föhnen, Glätten oder Färben hinter sich. Waschen und bügeln Sie mal eine Seidenbluse so häufig.“

Klar also, dass lange Haare – mehr als alle anderen – Pflege benötigen, um schön, gesund und glänzend zu bleiben.

 

Das fängt schon beim täglichen Styling an. „Bei Bürsten gibt es breite Qualitätsunterschiede. Schlechte Bürsten und Kämme können die Struktur der Haare aufrauen oder beschädigen“, sagt Sven von Eitzen. „Es lohnt sich deshalb, schon bei der Auswahl der Bürste auf Qualität zu achten. Besonders bei langem Haar empfehlen wir gern Bürsten mit Naturborsten oder sehr hochwertigen Synthetik-Borsten.“

 

Auch beim Umgang mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab ist – gerade bei langen Haaren – weniger häufig mehr: „Zu starke Hitze greift das Haar an. Gerade bei langen Haaren sollte es deshalb nicht immer die höchste Temperaturstufe des Glätteisens oder Föhns sein. Wenn man das Föhnen hin und wieder einfach ganz sein und die Haare an der Luft trocknen lässt: umso besser.“

 

Auch beim Waschen sollte man gerade bei langen Haaren zum richtigen Produkt greifen. „Je nachdem, ob Haare beispielsweise gefärbt oder blondiert sind, können spezielle Shampoos helfen, das Haar schon beim Waschen zu schützen und zu pflegen“, so Sven von Eitzen. Zusätzlich profitieren gerade lange Haare von guten Pflegeprodukten. „Gerade langem Haar sollte man regelmäßig eine Kur gönnen, die es mit Nährstoffen versorgt und schützt, und schon entstandene Schäden reparieren kann. Neben herkömmlichen Produkten mit längerer Einwirkzeit, die meist ein- bis zweimal im Monat angewendet werden, gibt es inzwischen auch Sprühkuren, die nach jedem Waschen unkompliziert aufgetragen werden und im Haar bleiben. Unsere Sprühkuren sind dabei auf die speziellen Bedürfnisse unterschiedlicher Haare abgestimmt – je nachdem, ob das Haar gefärbt oder unbehandelt ist. Für den Urlaub am Meer haben wir außerdem eine eigene Sprühkur mit zusätzlichem UV-Schutz.“

 

Welche Pflege Ihr Haar benötigt, lässt sich am besten bei einem Friseurbesuch abschätzen. Wir beraten Sie gerne, welches Produkt optimal zu Ihren Haaren passt. (gk)

Volle Kraft voraus! Pflege-Power für feines Haar

Feine Haare sorgen bei ihren Trägerinnen häufig für Frust, und tatsächlich können sie manchmal eine ganz besondere Herausforderung darstellen. Doch das muss nicht sein: Mit der richtigen Pflege und Tipps fürs Styling können auch feine Haare zum Traumhaar werden.

 

Wenn von dünnen oder feinen Haaren die Rede ist, sind nicht selten zwei ganz verschiedene Dinge gemeint. In manchen Fällen meinen „dünne“ einfach weniger Haare – beispielsweise durch hormonelle Einflüsse. In den meisten Fällen aber sind „dünne“ Haare tatsächlich genau das: deutlich dünner als andere Haare.

 

Und das hat natürlich Folgen: Dünne Haare wirken nicht nur deutlich weniger voluminös – was sie ja auch sind. Sie lassen sich auch schwerer stylen, wollen einfach nicht liegen, wie sie sollen, und hängen manchmal einfach nur schlapp herab. Zu allem Überfluss laden sie sich auch noch viel schneller statisch auf als dickere Haare.

 

Zumindest ein Teil der Probleme, über die Frauen mit feinem Haar klagen, liegt allerdings höchstens indirekt im Haar selbst begründet. Nicht selten ist dafür vielmehr die falsche Pflege verantwortlich. Der Grund: Was anderen Haaren gut tut, ist für dünne Haare ganz schnell zu viel, weil sie schlicht und einfach weniger aufnahmefähig sind.

 

„Traditionelle Spülungen und Kuren sind für viele dünne Haare einfach deutlich zu schwer“, sagt Friseurmeister Sven von Eitzen. „Die Haare werden damit regelrecht übersättigt, lassen sich dann noch schwerer stylen und hängen traurig herab.“ Wichtig sei es deshalb, so von Eitzen, auf spezielle Produkte für feines Haar zurückzugreifen, die genau diesen Effekt vermeiden. „Gut geeignet sind zum Beispiel sogenannte Leave-in-Produkte, wie etwa leichte Sprühkuren, die nach dem Waschen aufgetragen werden und im Haar verbleiben. Sie pflegen, beschweren das Haar aber nicht unnötig. Auch Pflegeprodukte und Shampoos, die Öle oder Silikone enthalten, sind für feine Haare in der Regel eher wenig geeignet.“

 

Und wie sieht es mit dem Styling aus? „Gerade beim Styling kann man auf das Verhalten feiner Haare sehr viel Einfluss nehmen“, sagt Sven von Eitzen. 

 

Mehr dazu demnächst in unserem Styling-Special zum Thema "feines Haar". (gk)

Sommerurlaub: Stress für die Haare

Strahlender Sonnenschein, azurblauer Himmel und blaues Meer bis zum Horizont – so oder ähnlich könnte er aussehen, der perfekte Urlaubstag.

 

Was allerdings für uns die schönste Zeit des Jahres ist, ist für Haare häufig die stressigste: Die Kombination aus Salz- und Chlorwasser, Wind und Sonne beansprucht das Haar im Sommer extrem – nicht selten sehen Haare deshalb gerade dann, wenn sie besonders schön glänzen sollen, einfach nur kaputt und spröde aus und hängen schlapp und strähnig herab.

 

Doch das muss nicht sein. Wer gerade in Zeiten, in denen das Haar potenziell besonders gestresst wird, auf zusätzliche Pflege achtet und den einen oder anderen Kniff beherzigt, erhöht die Chance, dass die Frisur auch nach dem Urlaub noch glänzend aussieht. Am besten ist es dabei natürlich, von vornherein dafür zu sorgen, dass die Haare in den Ferien möglichst wenig Schaden nehmen – und zwar ohne deshalb auf Strandausflüge oder ausgiebiges Baden im Meer zu verzichten.

 

Eine ganze simple Methode, die Haare vor zu viel Stress durch Sonne zu schützen, sind Kopfbedeckungen, die dazu noch ein hübsches, modisches Accessoire abgeben. Schicke Strandhüte bewahren das Haar nicht nur vor den schädlichen Auswirkungen durch Sonnenstrahlen und starken Wind, sondern spenden zusätzlich angenehmen Schatten und sorgen für einen kühlen Kopf.  Auch Haartücher leisten hier gute Dienste, und sind dazu im Sommer in der Strand-Bar wirklich angesagt. Haarspitzen, die hinten herausschauen, lassen sich beispielsweise mit speziellen Haarschutz-Sprays zusätzlich gegen die Sonne wappnen.

 

Auch in Sachen Salzwasser ist die beste Methode die, möglichst dafür zu sorgen, dass es von vornherein keinen allzu großen Schaden anrichten kann. Auf das Baden im Meer soll deshalb natürlich niemand verzichten, aber: Das Salz entzieht den Haaren Feuchtigkeit und Fett – und das ganz besonders dann, wenn die Haare nach dem Schwimmen in der Sonne trocknen und das Salz auf den Haaren zurückbleibt. Um Schäden, die dadurch entstehen können, möglichst gering zu halten, lohnt es sich deshalb, das Haar nach dem Schwimmen kurz mit klarem Wasser zu waschen, um das Salz nach Möglichkeit herauszuspülen.   

 

Gerade in Zeiten, in denen die Haare besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sollte man zusätzlich darauf achten, sie möglichst wenig durch weitere Faktoren zu belasten. Zu heißes Föhns oder Glätteisen beispielsweise können den Haaren – nicht nur, aber auch im Urlaub schaden – wer die Geräte auf niedrigere Temperaturen einstellt oder sie generell seltener nutzt, tut seinen Haaren deshalb gerade beim Strandurlaub einen großen Gefallen. Auch enge Haargummis oder Stylingprodukte, die Alkohol enthalten, können für die Haare zusätzlichen Stress bedeuten, es unnötige strapazieren oder austrocknen.

 

So ganz allerdings lässt sich natürlich  - auch bei aller Vorsicht - nicht vermeiden, dass Wind, Sonne und Salzwasser im Urlaub an den Haaren „zerren“. Deshalb gehört gerade in der schönsten Zeit des Jahres eine Auswahl guter Pflegeprodukte unbedingt mit ins Gepäck.

 

Haarkuren beispielsweise können dabei helfen, das Haar mit pflegenden Wirkstoffen zu versorgen und zu regenerieren. Wem der Zeitaufwand für Kuren, die mehrere Minuten lang einwirken müssen, zu hoch ist, kann hier beispielsweise auf Sprühkuren zurückgreifen, die nicht ausgespült werden müssen, sondern im Haar verbleiben.

 

Auch bei der Pflege kommt es aber auf das „Wie“ an. Denn: Unterschiedliche Haare haben auch ganz verschiedene Pflegeansprüche. Deshalb ist es wichtig, die Bedürfnisse des eigenen Haars zu kennen, um dafür zu sorgen, dass es tatsächlich genau die Pflege erhält, die es benötigt.

 

Falls auch Sie gerade bei der Planung des nächsten Urlaubs sind, sprechen Sie uns doch beim nächsten Besuch bei Sven von Eitzen Professional Hair einfach auf das Thema an. Wir beraten Sie gerne umfassend dazu, welche Pflegeprodukte für Ihre Haare geeignet sind. (gk)

Wenn Haare nicht wollen, wie sie sollen: Interview mit Friseurmeister Sven von Eitzen

Gepflegte, glänzende, volle Haare sind ein Schönheitsideal und tragen häufig maßgeblich dazu bei, dass wir uns äußerlich wohl und attraktiv fühlen. Manchmal allerdings könnte man den Eindruck haben, dass auch Haare hin und wieder einfach keine Lust haben… Friseurmeister Sven von Eitzen erklärt, woran es liegen kann, wenn Haare nicht so wollen, wie sie sollen…

 

Spröde Haarspitzen, glanzloses Deckhaar und Haare, die müde und lustlos herabhängen: Manchmal sind es nur einzelne Tage, manchmal Wochen, Monate oder mehr, an denen man das Gefühl hat, dass die eigenen Haare einfach nicht richtig „in Form“ sind.

 

„Wenn Haare sich anders „verhalten“ als sonst, kann das sehr viele Ursachen haben“, weiß Friseurmeister Sven von Eitzen. „Die Jahreszeit – also etwa zu viel Stress und Belastung durch Hitze, Kälte, starken Wind, Salzwasser und andere Faktoren – kann ein möglicher Grund sein, warum Haare Probleme machen. Aber auch ein Zuviel oder Zuwenig an Pflege kann die Ursache sein, wenn Haare plötzlich angegriffen, spröde oder glanzlos wirken. Und nicht zuletzt können sich natürlich manchmal auch hormonelle Ungleichgewichte, natürliche Alterungsprozesse oder andere körperliche und gesundheitliche Probleme in den Haaren widerspiegeln.“

 

Ursachenforschung

 

Leichtere Probleme lassen sich aber oft schon durch einfache Maßnahmen und mit ein bisschen Geduld beheben – wenn man die Ursache kennt. Das allerdings ist nicht immer so einfach: „Gerade in Sachen Pflege kommt es häufig vor, dass man meint, den eigenen Haaren etwas Gutes zu tun, stattdessen aber das Gegenteil erreicht“, so von Eitzen. „Ein einfaches Beispiel dafür ist das typische Überpflegen dünner, feiner Haare“, erklärt der Friseurmeister. „Sie sind im Vergleich einfach weniger gut imstande, große Mengen an Nähr- und Pflegestoffen aufzunehmen, und deshalb sehr viel leichter und schneller übersättigt. Wer feines Haar deshalb zu häufig mit einer gehaltvollen Pflege „füttert“, überlastet es auf Dauer. Das Ergebnis können dann beispielsweise Haare sein, denen das Volumen fehlt und die müde und schlapp herabhängen.“

 

Wer auf der Sache nach der passenden Pflege oder unsicher ist, welches Produkt das Richtige sein könnte, tut deshalb gut daran, den Fachmann zu fragen: „Bei der Beratung in unserem Frieursalon schauen wir uns die Haare unserer Kunden sehr genau an, können so Struktur und Eigenschaften gut beurteilen oder auch eventuelle Schäden feststellen, und helfen gern dabei, wenn es darum geht, die richtige Pflege zu finden.“

 

Styling: Schäden von vornherein minimieren

 

Doch nicht nur die Pflege, sondern auch das Styling kann ein wichtiges Stichwort sein, wenn es darum geht, Haare gesund und glänzend zu halten, denn auch übermäßiges Styling könne Haare schädigen, so von Eitzen: „Haare machen über die Jahre wirklich einiges mit – sie werden meist täglich gewaschen, geföhnt, geglättet, gerubbelt, mit Lockenwicklern oder anderem Werkzeug bearbeitet. Für die Haare ist das Stress, der auf Dauer auch zu Schäden an der Haarsubstanz führen kann. Stellt man sich vor, dass man eine empfindliche Seidenbluse über mehrere Jahre täglich waschen und hoher Hitze aussetzen würde, kann man sich ungefähr vorstellen, welche Belastungen Haare aushalten müssen.“

 

Aber deshalb aufs Styling verzichten? – „Nein, natürlich nicht“, so von Eitzen. Vielmehr gehe es darum, auch beim Styling auf das richtige Augenmaß zu achten, und dem Haar zwischendurch auch einmal Verschnaufpausen zu gönnen. Aber wie? – „Das fängt schon mit der Temperatur von Föhn und Glätteisen an: Wer solche Geräte häufig oder gar mehrfach täglich verwendet, kann seinen Haaren zum Beispiel etwas Gutes tun, indem er darauf achtet, nicht zwangsläufig – oder zumindest nicht immer – mit der höchsten Hitzestufe zu arbeiten, die zur Verfügung steht. Das kostet im Bad vielleicht zwei oder drei Minuten mehr Zeit – gerade am Wochenende oder wenn es sonst einmal nicht so hektisch zugeht, ist es aber für die Haare gut, wenn man sie ein bisschen weniger stresst.“ Gerade im Sommer, so von Eitzen, lasse sich außerdem auch manchmal ganz auf den Föhn verzichten – eine echte Wohltat für die Haare.

 

Hitze, Kälte, Wind: Stress für die Haare

 

Manchen Stressfaktoren allerdings kann man so leicht nicht ausweichen, wie etwa brennender Sonne am Strand und salzigem Meerwasser im Sommerurlaub – was dann? „Auch in Situationen, in denen die Haare durch natürliche Faktoren besonderen Belastungen ausgesetzt sind, kann man einiges tun“, so von Eitzen. „Wer seinen Haaren beispielsweise nach einem Bad im Meer etwas Gutes tun möchte, spült sie anschließend einfach mit klarem Wasser aus. Der austrocknende Effekt des Meersalzes lässt sich so deutlich vermindern. Und wer sich im Sommerurlaub mit einem schicken Strandhut oder einem trendigen Kopftuch gegen die Hitze schützt, tut damit auch seinen Haaren einen Gefallen. Und natürlich ist gerade zu Zeiten, in denen Haare besonders strapaziert werden, zusätzliche Pflege gut. Gerade im Urlaub etwa gehört deshalb auch eine Kur für die Haare mit ins Reisegepäck. Und auch im Winter, wo Haare einem ständigen Hin und Her zwischen eisigen Temperaturen, kalten Wind und trockener Heizungsluft ausgesetzt sind, und besonders schnell trocken oder spröde werden, lässt sich mit einer guten Pflege bereits eine Menge ausrichten.“

 

Schon im Vorhinein lässt sich also eine ganze Menge tun, um dafür zu sorgen, dass Haare auf Dauer einen glänzenden Auftritt haben. Und wenn Haare doch einmal unter Stress geraten sind, lässt sich mit der richtigen Pflege oft eine Verbesserung erzielen.

 

Was aber, wenn sich das Problem auch mit aller Vorbeugung und Pflege nicht in den Griff bekommen lässt? – „Auch das kommt natürlich vor“, so von Eitzen. „Wenn Haarspitzen massiv geschädigt sind und trotz aller Pflege einfach nur noch spröde wirken, hilft manchmal tatsächlich nur noch die Schere. Dann kann eine Beratung zur richtigen Pflege helfen, künftigen Schäden vorzubeugen. In bestimmten Situationen und bei starken Problemen, wie etwa länger anhaltendem, unerklärlichem Haarausfall, empfehlen wir Kunden manchmal auch, im Zweifel einen Arzt zu Rate zu ziehen. Alltäglichere Probleme aber lassen sich häufig schon mit recht einfachen Maßnahmen und ein wenig Geduld gut in den Griff bekommen – wir beraten unsere Kunden jederzeit gern ausführlich zu diesem Thema.“ (Gerrit Krieger)

Gefärbtes Haar: Auf die richtige Pflege kommt es an!

Es gibt viele Faktoren, die Haare stressen: Zu viel Hitze zum Beispiel, von Föhn oder Glätteisen, Salzwasser und Sonne im Urlaub. Aber auch manche Stylingprodukte sind für die Haare auf Dauer belastend, weil sie Alkohol enthalten können. Haarfarben, Tönungen und Blondierungen sind heute zwar häufig viel schonender als vor 20 Jahren – dennoch bedeutet auch häufiges Färben für die Haare Stress.

 

Aber: Kein Grund zur Sorge! Denn mit der richtigen Pflege bleibt auch häufig gefärbtes Haar schön und gesund. Schon beim Waschen lässt sich dafür einiges tun: mit speziellen Shampoos, die besonders auf die Bedürfnisse von gefärbtem oder blondiertem Haar abgestimmt sind, und es zum Beispiel mit Vitaminen und Proteinen vor dem Austrocknen schützen.

 

Auch nach dem Waschen kann man viel unternehmen, um den Glanz, die Elastizität und Gesundheit von gefärbtem Haar zu bewahren. Dafür sollte man seinen Haaren regelmäßig ein Kur gönnen – je nach Produkt unterschiedlich häufig.

 

Früher bedeutete eine Kur häufig lange Einwirkzeiten von zehn Minuten oder mehr. Inzwischen gibt es, alternativ dazu, auch Sprühkuren, die im Haar verbleiben und nach jeder Haarwäsche angewendet werden können. Spülungen gegenüber können sie Vorteile bieten, weil sie nicht nur zur besseren Kämmbarkeit beitragen, sondern das Haar auch mit den richtigen Nährstoffen versorgen. Neben dem Zeitfaktor bieten Sprühkuren außerdem den Vorteil, dass sie das Haar weniger beschweren als manche herkömmliche Kuren, und somit auch das anschließende Styling erleichtern.

 

Wir beraten Sie gerne dazu, welche Produkte sich für Ihr Haar am besten eignen – fragen Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne weiter. (gk)

Trockenes Haar: intensiv pflegen, Schäden vermeiden

Für das so genannte „trockene“ Haar kann es verschiedene Ursachen geben: Wirklich trockenes Haar ist meist deshalb spröde, weil es von der Kopfhaut von vornherein mit zu wenig Talg versorgt wird, der das Haar wie eine Art Schutzmantel umgibt. Strapaziertes Haar dagegen ist genau das: überstrapaziert – zum Beispiel durch die falsche Pflege, durch zu häufiges oder heißes Föhnen und Blondieren, Sonne, Salzwasser und andere Faktoren, die das Haar stressen und angreifen können.

 

Für die Trägerinnen ist das Endergebnis aber nahezu dasselbe: Trockenes und strapaziertes Haar wirkt häufig rau, strohig und glanzlos. Nicht selten sind besonders die Spitzen extrem angegriffen, spalten sich und werden splissig.

 

Wer gegen trockenes Haar etwas unternehmen möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Die richtige Pflege beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Shampoos: Milde Shampoos, speziell für trockenes und strapaziertes Haar, können dabei helfen, dem Haar nicht noch überflüssig Feuchtigkeit zu entziehen, und versorgen es zusätzlich mit den dringend benötigten Nährstoffen.

 

„Allerdings kommt es beim Waschen nicht nur auf das „Womit“ sondern auch auf die Häufigkeit an“, sagt Friseurmeister Sven von Eitzen, denn: „Bei jeder Haarwäsche wird ein Teil des gerade bei trockenem Haar dringend benötigten Schutzmantels förmlich herausgewaschen. In Sachen Wäsche ist deshalb bei trockenem Haar oft weniger mehr.“ Wer trotz strapazierter Haare zu einem schnell fettenden Haaransatz neigt, kann sich zum Beispiel behelfen, indem er beim Waschen öfter mal nur diesen shampooniert – bei trockenen Haaren wird das Deckhaar üblicherweise beim anschließenden Auswaschen ausreichend mitgereinigt.

 

Auch zusätzliche Kuren können helfen, sprödes Haar wieder mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen, die ihm fehlen, und es gegen tägliche Belastungen von außen zu schützen. „Neben Haarkuren mit längeren Einwirkzeiten, gibt es inzwischen auch so genannte „Leave-in-Produkte“, die einfach aufs Haar gesprüht werden und dann darin verbleiben“, so von Eitzen.

 

Die Pflege allein ist bei strapaziertem Haar aber nur eine Seite der Medaille: „Wichtig ist es“, so Sven von Eitzen, „ohnehin angegriffene oder trockene Haare möglichst wenig zu stressen und weiteren Schäden vorzubeugen.“

 

Doch welche Faktoren wirken für das Haar belastend und trocknen es aus? – „Eine ganze Menge“, weiß Sven von Eitzen: „Schon die Witterung kann für Haare belastend sein – beispielsweise bei starker Sonneneinstrahlung, extremer Hitze oder Kälte. Auch die trockene Heizungsluft im Winter macht Haaren zusätzlich zu schaffen. Salzwasser – beispielsweise beim Baden im Meer im Sommerurlaub – ist ein weiterer Faktor. Und natürlich greifen auch häufiges Föhnen oder das ständige Verwenden von Glätteisen und anderen Styling-Werkzeugen ohnehin strapazierte Haare auf Dauer noch mehr an.“

 

Völlig auf das Styling zu verzichten, kann natürlich nicht Sinn der Sache sein, aber: „Es kann schon helfen, Haare nicht bei der heißesten Gerätestufe zu föhnen oder zu glätten und sie einfach öfter mal an der Luft trocknen zu lassen, wenn möglich“, rät Sven von Eitzen.

 

Und: Auch bei der Auswahl von Styling-Produkten sollte man darauf achten, zu möglichst schonenden Produkten zu greifen – wer trockenes Haar hat, sollte nach Möglichkeit etwa Produkte meiden, die Alkohol enthalten, denn der kann das Haar noch zusätzlich strapazieren.

 

Wer all diese Tipps beherzigt, hat gute Chancen, auch trockenem, strapaziertem Haar auf Dauer wieder zu einem glänzenden Auftritt zu verhelfen. (gk)

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